Geschäfte in China ohne eigene Firma: Geht das?
Oft ja, solange Ihre Leute, Ihre Server und Ihre Rechnungen außerhalb des Festlands bleiben.
Die kurze Antwort
Oft ja. Ein ausländisches Unternehmen kann ohne chinesische Gesellschaft chinesische Käufer ansprechen, grenzüberschreitend verkaufen und bei Baidu erscheinen. Eine Gesellschaft brauchen Sie in der Regel für Beschäftigte in China, Hosting auf dem Festland, die Ausstellung eines Fapiao und, laut einer Kanzlei, für Zahlungen in RMB. Steuer-, Daten- und Vertragsfragen bleiben bestehen.
- Harris Sliwoski knüpft die rechtliche Notwendigkeit einer chinesischen Gesellschaft, Stand 28. Oktober 2026, an Beschäftigte in China und an Zahlungen in RMB.
- Laut FAQ von Alibaba Cloud vom 22. Mai 2026 gilt das ICP-Filing nur für Server auf dem chinesischen Festland.
- Für nicht registrierte Tätigkeiten als Repräsentanz sieht Artikel 35 der am 10. März 2024 geänderten Verordnung ein Bußgeld von 50.000 bis 200.000 RMB vor.
- Nach dem seit 1. Januar 2026 geltenden Mehrwertsteuergesetz behält in der Regel der Käufer die Steuer ein, wenn ein ausländischer Verkäufer in China steuerbar leistet.
- Die am 1. November 2026 gelesene Stripe-Dokumentation nennt 22 Unternehmensstandorte außerhalb des Festlands, die WeChat Pay von Kunden in China annehmen können.
Wer diese Frage recherchiert, trifft auf zwei Lager. Manche Berater sagen, ohne eigene Firma gehe kaum etwas. Manche Anwälte sagen, die Gründung sei oft gerade der Fehler.
Beide Antworten helfen erst, wenn Sie trennen, was Sie tun und wo Sie es tun. Dieser Leitfaden gehört zu unseren rechtlichen Grundlagen einer Website in China. Er gibt Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Er geht von einem Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus, das die Nachfrage testen will, bevor es Geld in eine Struktur steckt. Viele deutschsprachige Seiten stellen Rechtsformen wie WFOE oder Repräsentanz vor. Wir beginnen einen Schritt davor: Brauchen Sie überhaupt eine?
Was geht ohne chinesische Firma?
Das meiste, was Sie von außerhalb des Festlands tun, und wenig, was Menschen oder Server dorthin bringt.
Die Kanzlei Harris Sliwoski zieht eine klare Grenze. Rechtlich nötig ist eine chinesische Gesellschaft, wenn Sie Beschäftigte in China haben werden oder in RMB bezahlt werden wollen.
Trifft beides nicht zu, brauchen Sie laut der Kanzlei wahrscheinlich keine.1
| Was Sie vorhaben | Ohne chinesische Gesellschaft? | Was entscheidet |
|---|---|---|
| Chinesische Website im Ausland hosten | Ja, kein ICP nötig, laut Alibaba Cloud und China Briefing 330 | Server auf dem Festland lösen die ICP-Pflicht aus |
| Bei Baidu erscheinen | Ja, laut Chinafy 31 | Ladezeit aus China. Siehe ohne ICP bei Baidu ranken |
| Chinesischen Kunden aus dem Ausland bedienen | Ja 1011 | In der Regel behält der Kunde die Steuer ein |
| Waren über einen Distributor verkaufen | Ja 2 | Wer Marke und Shop kontrolliert |
| Marke in China anmelden | Ja 12 | Über einen lokalen Vertreter |
| Fapiao (chinesische Steuerrechnung) ausstellen | Nein 8 | Laut Stripe nur eine in China mehrwertsteuerlich registrierte Einheit |
| Auf Servern im Festland hosten | Nicht allein 30 | Ein ICP verlangt eine chinesische Gesellschaft |
| Personal in China anstellen | Nein 15 | Siehe unten |
Für den Vertrieb ohne Präsenz lesen Sie, wie Sie an chinesische Kunden verkaufen, ohne in China zu sein. Zum Hosting beginnen Sie mit unserem Leitfaden zur ICP-Lizenz.
Wer über lokale Partner verkauft, sollte nicht vom heimischen Recht ausgehen. Die Wirtschaftskammer Österreich nennt Handelsvertreter, Importeure, Distributoren, Lizenz- und Franchisenehmer sowie die Direktbelieferung von Endkunden als Wege.37 Die Handelsvertretung mit einem chinesischen Partner dient laut IHK Pfalz oft als erster Schritt.43
China kenne aber kein eigenes Handelsvertreterrecht für den Außenhandel, schreibt die WKO mit Stand April 2025. Der Vertrag muss deshalb Umfang und Gebiet der Vertretung festlegen, ebenso die Vergütung und den Namen, unter dem der Vertreter auftreten darf.37
Die Kanzlei GvW nennt zwei weitere Punkte. Anders als im deutschen Recht bestehe bei Kündigung kein gesetzlicher Ausgleichsanspruch. Und Handelsvertreter wollten oft Marken im eigenen Namen registrieren.40 Klären Sie die Marke deshalb vor der Bestellung des Vertreters.
Welche gängigen Behauptungen halten nicht?
Manche Ratgeber übertreiben die Grenzen. FDI China verkauft die Gründung von WFOEs, also von Gesellschaften in vollständig ausländischem Eigentum. In seinem Leitfaden von 2025 antwortet es: „Technically, yes. Realistically, not well.“ Also: technisch ja, realistisch nicht gut.4
Danach listet es auf, was angeblich nicht geht, und mehrere Punkte stehen im Widerspruch zu anderen Quellen.
| Aussage im Leitfaden von FDI China 4 | Was andere Quellen zeigen | Belastbarkeit |
|---|---|---|
| Sie können keine Marken auf Ihren Firmennamen anmelden | Ausländische Anmelder können direkt anmelden, mit unterschriebener Vollmacht und lokalem Vertreter 12 | Hoch |
| Sie können keine Händlerkonten bei Alipay oder WeChat Pay eröffnen | Ein Direktkonto kann eine Gesellschaft verlangen, doch Stripe nennt 22 Unternehmensstandorte außerhalb des Festlands, die WeChat Pay von Kunden in China annehmen 13 | Hoch für WeChat Pay über Stripe. Alipay nicht geprüft |
| Sie können kein geschäftliches WeChat-Konto eröffnen | Laut EcomCrew können Überseefirmen einen Service Account besitzen, keinen Subscription Account 14 | Anbieterquelle |
| Sie können keine Werbung auf Baidu schalten | Möglich über eine autorisierte Agentur, nicht im Self-Service. Dieselbe Quelle nennt eine in China gehostete Landingpage 15 | Anbieterquelle, die genau das verkauft |
Beim direkten Konto bei den Wallets kann FDI China recht haben. Deren eigene Regeln dazu haben wir nicht gelesen. Und ein Service Account ist noch kein Shop.14
Offen bleibt die Zahlung in RMB. Harris Sliwoski und FDI China knüpfen sie beide an eine Gesellschaft.14 Stripe sagt dagegen, CNY sei für WeChat Pay in jedem unterstützten Kontoland verfügbar.13 Einen Primärtext, der das klärt, haben wir nicht gelesen. Fragen Sie also einen lokalen Berater.
„Unmöglich“ greift demnach zu weit, „genauso gut“ aber auch. Über Agenturen und Dienstleister hängen Sie von fremden Regeln und Gebühren ab. Vergleichen Sie Baidu SEO und Baidu Ads, bevor Sie für eines von beiden zahlen. Die Wege zur Zahlung beschreibt unser Leitfaden zu Alipay und WeChat Pay.
Dürfen Menschen in China für Sie arbeiten?
Als Ihre eigenen Angestellten nicht, jedenfalls laut den gelesenen Quellen. Das chinesische Arbeitsvertragsgesetz erfasst Organisationen in China, etwa Unternehmen.6
Ein ausländisches Unternehmen ohne Gesellschaft oder Repräsentanz gilt in der Regel nicht als Arbeitgeber, schrieb die Kanzlei Shaohe im Juli 2026.5 Auch die WKO sagt: Für einen direkten Arbeitsvertrag mit lokalem Personal müsste eine Firma in China gegründet werden.37
Die Bezeichnung als freier Mitarbeiter klärt die Frage nicht. Harris Sliwoski rät, jeden so Bezahlten in China als Beschäftigten anzusehen.1
Shaohe liest zwei Leitentscheidungen des Obersten Volksgerichts so, dass sie hinter den Vertrag auf die tatsächliche Arbeit schauen, und erwartet dasselbe bei solchen Modellen.5
Der übliche Ausweg ist ein Employer of Record (EOR), ein Dritter, der formal anstellt. Er hat Grenzen.
- Kontrolle: Arbeitet das Personal unter Ihrer direkten Aufsicht, könnten Sie als Arbeitgeber gelten, argumentiert Shaohe, auch wenn es keinen direkt vergleichbaren Präzedenzfall gibt.5
- Registrierung: Shaohe verweist auch auf die Regel zu nicht registrierten Tätigkeiten,5 die eine Untersagung und ein Bußgeld von 50.000 bis 200.000 RMB vorsieht.7
- Umfang: Am besten passt das Modell laut Shaohe zu kurzer, projektbezogener Arbeit in begrenztem Umfang.5
- Rechtsgrundlage: Der EoR selbst ist laut Rödl gesetzlich nicht geregelt und beruht auf privaten Verträgen. Rödl rückt ihn in die Nähe der Arbeitnehmerüberlassung, für die der Verleiher eine Sonderlizenz braucht.41 Lassen Sie sich diese Lizenz zeigen.
Diese steuerliche Präsenz heißt Betriebsstätte. Laut China Briefing unterliegen Gewinne aus China dann 25 % Körperschaftsteuer, und ein kurzes Vorhaben, das länger läuft als geplant, kann ab seinem Beginn zählen.21
Der Dienstleistungstest im US-Abkommen liegt bei mehr als sechs Monaten innerhalb von zwölf.22 Andere Abkommen können abweichen. Die Texte für Deutschland, Österreich und die Schweiz haben wir nicht gelesen.
Verwechseln Sie das nicht mit einer anderen Zahl. Die WKO beschreibt für Österreich, dass zur Montage entsandte Mitarbeiter erst ab mehr als 183 Tagen im Jahr in China einkommensteuerpflichtig werden, sofern ein Arbeitgeber außerhalb Chinas das Gehalt zahlt.37 Das betrifft die Steuer der Person, nicht die Betriebsstätte Ihres Unternehmens.
Auch ein EoR kann die Frage aufwerfen. Rödl schrieb im Mai 2024, er könne theoretisch eine Betriebsstätte des deutschen Arbeitgebers begründen. Das Risiko gelte in der üblichen Praxis als sehr gering. Es steige aber deutlich, wenn das Personal Leistungen für einen chinesischen Kunden erbringt und das deutsche Unternehmen diesem direkt Rechnungen stellt.41 Das betrifft nur die Steuer, die arbeitsrechtlichen Vorbehalte von Shaohe bleiben bestehen.
Hilft eine Repräsentanz oder eine Hongkong-Gesellschaft?
Keine von beiden ersetzt beim Verkauf eine Gesellschaft auf dem Festland. Sie lösen andere Probleme.
| Struktur | Chinesische Einheit? | Darf sie verkaufen? | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Repräsentanz | In China registriert, keine eigene Rechtspersönlichkeit 737 | Nein, nur nicht gewinnorientierte Tätigkeiten 7 | Ein Chefrepräsentant und 1 bis 3 weitere 7. Laut WKO muss sie lizenzierte HR-Dienstleister einbinden 37 |
| Hongkong-Gesellschaft | Nein, eigene Rechtsordnung 23 | Im Ausland, wie jedes ausländische Unternehmen | Erfüllt keine Anforderungen an eine Festlandsgesellschaft 23 |
| WFOE | Ja | Ja, im Rahmen ihres Geschäftsbereichs 26 | Die Quellen widersprechen sich bei der Dauer: 3 bis 5 Monate 1, 3 bis 6 Monate 34, 8 bis 14 Wochen 35 |
Eine Repräsentanz darf für das Stammhaus Marktforschung, Werbung und Verbindungsarbeit leisten.7 GvW ergänzt, dass das Stammhaus in vollem Umfang für ihre Tätigkeiten haftet und mindestens zwei Jahre bestehen muss.42
Gewinnorientierte Tätigkeit kann ein Bußgeld von 50.000 bis 500.000 RMB, die Einziehung der Gewinne und in schweren Fällen den Verlust der Registrierung bringen.7
Die IHK Pfalz nennt neben der Repräsentanz die Office-in-Office-Lösung, die etwa die AHK China anbietet, als Form einer Vertretung vor Ort.43 Sie sagt nicht, ob diese Lösung Personal oder Verkauf trägt. Fragen Sie auch hier, wer rechtlicher Arbeitgeber ist und wer verkaufen darf.
Eine Hongkong-Gesellschaft „will no more help you get legal in China“, schrieb Harris Sliwoski 2016: Sie macht Sie in China so wenig rechtskonform wie eine Gründung in New York oder London.23
Das Hosting dort ist eine eigene Entscheidung, behandelt in Hosting in Hongkong oder auf dem Festland.
Was eine Gesellschaft in ausländischem Eigentum ändert, erklärt unser Leitfaden zum WFOE.
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Wie werden Sie bezahlt, und wie sichern Sie sich ab?
Ohne Gesellschaft liegen Ihre Hauptrisiken in der Steuer auf jede Zahlung und im Eintreiben Ihrer Forderungen. Gehen Sie diese Punkte vor der Unterschrift durch.
- Prüfen Sie, mit wem Sie abschließen. Laut Harris Sliwoski verlaufen solche Prüfungen in etwa 80 % der Fälle glatt. Der Rest kann etwa eine Gesellschaft aus Hongkong oder Taiwan zutage fördern.24
- Fassen Sie den Hauptvertrag auf Chinesisch ab. Banken erwarten das oft,16 und chinesische Gerichte stützen sich bei abweichenden Fassungen fast immer auf die chinesische.26
- Legen Sie fest, wer die Steuer trägt. Nach dem Mehrwertsteuergesetz behält der Käufer sie bei steuerbaren Leistungen eines ausländischen Verkäufers in China ein, sofern nicht ein chinesischer Vertreter die Erklärung abgibt.9 Das Beispiel von DLA Piper ist eine ausländische Beratung, die eine chinesische Firma berät, ohne nach China einzureisen.11 Das EU SME Centre rät, im Vertrag festzuhalten, dass der vom chinesischen Kunden zu zahlende Betrag netto zu verstehen ist, damit Sie nicht weniger erhalten als erwartet.10
- Lassen Sie sich zuerst bezahlen. Die Regel von Harris Sliwoski lautet: eine beträchtliche Vorauszahlung, und keine abschließende Arbeit vor vollständiger Zahlung.17
- Bereiten Sie die Bankunterlagen vor. Zahlungen können abgelehnt werden, wenn Rechnungen nicht unterschrieben sind oder Dokumente nicht auf Chinesisch vorliegen.17 Über 50.000 USD pro Zahlung gibt der Zahler in der Regel zuerst eine Steuermeldung ab.27
- Regeln Sie, wie Streitigkeiten enden. Mehr dazu unter dieser Liste. Lassen Sie diese Klausel von einem Anwalt formulieren.
Ein Leitfaden von 2010 nannte die ausschließliche Zuständigkeit von US-Gerichten problematisch, weil ein Abkommen fehle.28 Laut einer Übersicht von DLA Piper aus dem Jahr 2024 kommen US-Urteile auf Geldzahlung inzwischen in der Regel für eine Vollstreckung in Betracht.19
Rechtskraft und Strafschadensersatz bleiben Risiken.19 Zu Urteilen deutscher, österreichischer oder Schweizer Gerichte haben wir keine Quelle gelesen. Übertragen Sie den US-Befund also nicht.
China wendet das New Yorker Übereinkommen über Schiedssprüche seit 1987 an, für Handelsstreitigkeiten und für Schiedssprüche aus anderen Vertragsstaaten. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Vertragsstaaten.18 Ein geändertes Schiedsgesetz trat am 1. März 2026 in Kraft.20
Bei der Einkommensteuer widersprechen sich die Quellen. Das EU SME Centre behandelt in einer undatierten FAQ Leistungen an chinesische Kunden als in China erzieltes Einkommen.10 Die Durchführungsverordnung verortet Dienstleistungseinkommen dort, wo die Arbeit erbracht wird.29 Fragen Sie einen Steuerberater, was das für im Ausland erbrachte Arbeit bedeutet.
Die Rechnungsstellung behandelt unser Fapiao-Leitfaden.
Welche Rechtsfragen bleiben trotzdem?
Ohne Gesellschaft entfallen manche Pflichten, andere bleiben. Diese gelten je nach Tätigkeit auch für ausländische Unternehmen.
- Marken: China folgt dem Prinzip „first to file“. Harris Sliwoski rät deshalb, anzumelden, bevor Sie einen Distributor verpflichten oder eine Bestellung versenden.2 Die WKO rät österreichischen Unternehmen, die Marke selbst anzumelden.37
- Markenkontrolle: Richten Sie Online-Shops, wo die Plattform es erlaubt, von Anfang an so ein, dass Sie sie kontrollieren. Geben Sie einem Distributor das Recht zur Nutzung Ihrer Marke, nicht das Eigentum.2
- Personenbezogene Daten: Chinas Datenschutzgesetz kann Verarbeitung im Ausland erfassen, wenn Sie Menschen in China Produkte oder Leistungen anbieten.25 Das ist eine eigene Prüfung neben DSGVO oder Schweizer DSG. Siehe unseren Leitfaden zum Datenschutz.
- Ihre Inhalte: Nach dem Cybersicherheitsgesetz ordnen die Behörden an, verbotene Informationen aus dem Ausland zu sperren. Hosting im Ausland entzieht eine Website also nicht jedem Zugriff.36 Siehe sensible Inhalte auf einer chinesischen Website.
Wann lohnt sich eine chinesische Firma?
Wenn ein echter Bedarf entsteht, nicht als erster Schritt. Harris Sliwoski nennt die Gründung einer unnötigen Gesellschaft „a very common and expensive mistake“, also einen sehr verbreiteten und teuren Fehler, und sagt, die Schließung sei noch schwerer.1
- Sie stellen in China einGesellschaft
- Sie wollen in RMB bezahlt werdenGesellschaft, laut Harris Sliwoski
- Ihre Kunden verlangen ein FapiaoGesellschaft
- Sie wollen auf dem chinesischen Festland hostenGesellschaft
- Sie testen die Nachfrage aus dem AuslandKeine Gesellschaft
Verdict
Solange Sie die Nachfrage testen, bleiben Sie im Ausland und verkaufen grenzüberschreitend. Gründen Sie, wenn eine Einstellung, Hosting auf dem Festland oder wiederholte Fapiao-Anfragen die Kosten rechtfertigen.
Unser Leitfaden zum Eintritt in den chinesischen Markt ordnet diese Entscheidung ein.
Das Fazit
Geschäfte in China gehen oft auch ohne chinesische Firma, solange Personal, Server und Fapiao nicht Teil des Plans sind.
Behalten Sie jedes Risiko im Blick: Steuern auf Zahlungen, Durchsetzung von Verträgen und alle, die in China für Sie arbeiten. Lassen Sie Ihre eigene Struktur vor der Unterschrift von einem lokalen Berater bestätigen.
So kann Index in China helfen
Wir übersetzen Ihre Website in vereinfachtes Chinesisch, wobei ein Mensch sie prüft, arbeiten an ihrer Indexierung bei chinesischen Suchmaschinen und schicken Ihnen monatlich einen Bericht über den chinesischen Traffic.
Wir gründen keine Firmen und geben keine Rechtsberatung, und wir sagen Ihnen, wenn Ihr Fall einen lokalen Berater braucht. Unser Angebot ansehen oder einen Termin vereinbaren.
30-Minuten-Gespräch buchenHäufige Fragen
Gilt eine chinesische Website schon als Geschäftstätigkeit in China?
Wir haben keine Vorschrift gefunden, die aus einer chinesischsprachigen Website allein eine geschäftliche Präsenz macht. Die gelesenen Regeln knüpfen an Tätigkeiten an: Hosting, Personal, Verkauf, Daten und Werbung. Beim Datenschutz kann die Sprache dennoch zählen, auch wenn wir keinen amtlichen Test dafür fanden, wann eine Website auf Menschen in China zielt. Nehmen Sie eine chinesische Fassung als Anlass, diese Punkte zu prüfen.
Brauche ich einen chinesischen Partner, der für mich unterschreibt?
Für einen grenzüberschreitenden Vertrag nicht: Ihr Unternehmen kann direkt mit einem chinesischen Kunden abschließen. Ein Partner kommt ins Spiel, wenn Sie einen Distributor wollen oder die Gesellschaft eines Dritten hinter einem Hosting-Aufbau. Wie weit diese zweite Lösung tragen kann, klärt keine von uns gelesene Quelle. Lassen Sie sie deshalb vorab von einem lokalen Berater prüfen.
Kann ich an chinesische Verbraucher verkaufen oder nur an Unternehmen?
Stripe führt für WeChat Pay B2B und B2C. Die Regeln von WeChat Pay verbieten aber Rechts- und Buchhaltungsleistungen, die meisten Beratungen und Verkäufe an Unternehmen und andere Organisationen,39 und wie das für Stripe-Händler gilt, ist offen. Physische Waren werfen Fragen zu Import, Zoll und Produkthaftung auf. Für viele kleine und mittlere Warenanbieter nennt Harris Sliwoski den unabhängigen Distributor als praktikabelsten Weg.
Kaufen chinesische Kliniken, Universitäten oder Staatsunternehmen bei mir?
Das kann schwieriger werden. Laut Harris Sliwoski stehen Universitäten, Banken, Kliniken, Behörden und Staatsunternehmen oft unter Druck, bei chinesischen Gesellschaften zu kaufen. Eine eigene Gesellschaft kann also sinnvoll sein, auch wenn das Gesetz sie nicht verlangt. Fragen Sie früh, was die Beschaffungsregeln des Käufers von einem Lieferanten fordern.
Darf ich Kunden in China ohne Firma besuchen?
Eine sichere Zahl an Tagen für Kundenbesuche haben wir nicht gefunden. Die gelesenen Steuerquellen schauen darauf, was Ihre Leute dort tun und wie lange, und behandeln keine einzelne Reise. Die von China Briefing genannte Ausnahme für Vorstandssitzungen betrifft Mutter- und Tochtergesellschaft, hilft hier also nicht. Zählen Sie die Tage, und prüfen Sie die Visaregeln gesondert, denn die haben wir nicht untersucht.
Quellen
- Harris Sliwoski: Forming a China WFOE, needed or not? (englisch)
- Harris Sliwoski: Selling Products in China, Leitfaden zu Recht und Vertrieb (englisch)
- Alibaba Cloud: FAQ zum ICP-Filing nach Szenarien (englisch)
- FDI China: How to sell products and services in China (englisch)
- Shaohe Law Firm: Rechtsrisiken beim Einsatz chinesischer Beschäftigter über einen EOR (englisch)
- Arbeitsvertragsgesetz der VR China, Text bei China Justice Observer
- Verordnung über die Registrierung ständiger Repräsentanzen ausländischer Unternehmen (chinesisch)
- Stripe: China VAT guide (englisch)
- Mehrwertsteuergesetz, Datenbank der Staatlichen Steuerverwaltung (chinesisch)
- EU SME Centre: Should I pay taxes in China if I sell services? (englisch)
- DLA Piper: Änderungen in den Durchführungsbestimmungen zum chinesischen Mehrwertsteuergesetz (englisch)
- AIPPI: Madrider System und direkte Markenanmeldung in China im Vergleich (englisch)
- Stripe: Dokumentation zu WeChat-Pay-Zahlungen (englisch)
- EcomCrew: What foreign businesses actually need to sell on WeChat (englisch)
- Marketing to China: Baidu advertising for international companies (englisch)
- Harris Sliwoski: How to get paid by Chinese companies (englisch)
- Harris Sliwoski: How to get paid when providing services to Chinese companies (englisch)
- UNCITRAL: New Yorker Übereinkommen, Status (englisch)
- DLA Piper: Enforcing US monetary judgments in China (englisch)
- Clyde & Co: Spotlight on the new Arbitration Law of the PRC (englisch)
- China Briefing: Permanent establishment in China (englisch)
- Crowell & Moring: Betriebsstättenrisiken durch nach China entsandte Beschäftigte (englisch)
- Harris Sliwoski: A Hong Kong company is not a mainland China company (englisch)
- Harris Sliwoski: China contract templates and getting your China counterparty right (englisch)
- Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten, PIPL (chinesisch)
- Harris Sliwoski: A 10-point checklist for foreign businesses (englisch)
- Bekanntmachung Nr. 40 von 2013 von SAT und SAFE zu Auslandszahlungen (chinesisch)
- Husch Blackwell: Top eight legal issues regarding entering the China market (englisch)
- Durchführungsverordnung zum Körperschaftsteuergesetz (chinesisch)
- China Briefing: China internet business licenses for foreign companies (englisch)
- Chinafy: Do you need an ICP license to rank on Baidu? (englisch)
- Alibaba Cloud: Filing bei der öffentlichen Sicherheit (chinesisch)
- AppInChina: What is China's PSB filing? (englisch)
- China Briefing: Setting up a WFOE in China (englisch)
- Aspire: What is a WFOE? (englisch)
- Cybersicherheitsgesetz der VR China, geänderte Fassung (chinesisch)
- WKO: China, Recht, Steuern, Investitionen
- AHK Greater China: Incubation Solutions
- WeChat Pay: Proper Use Rules, erlaubte und verbotene Kategorien (englisch)
- GvW Graf von Westphalen: Vertrieb in China
- Rödl: Employer of Record in China
- GvW Graf von Westphalen: Gründung von Unternehmen in China
- IHK Pfalz: Markteintritt in China