Kann eine Shared IP Ihre Website in China blockieren?
Ja, aber eine dedizierte IP hilft nur, wenn wirklich die Adresse das Problem ist.
Die kurze Antwort
Ja. Eine IP-Sperre trifft jede Website auf dieser Adresse. Eine Studie von 2019 fand 22.859 allein per IP blockierte Top-Websites. Eine Studie von 2024 legt nahe, dass die Praxis anhält. Ihr heutiges Ausmaß ist unbekannt. Testen Sie Ihre IP aus mehreren chinesischen Netzen, bevor Sie zahlen: Eine dedizierte IP hilft nur, wenn die Adresse gesperrt ist, nicht Ihre Domain.
- In einem Test der Top 1 Million Websites von 2019 waren 84,5 % der zensierten Websites per IP blockiert, 48,6 % allein per IP.
- In Daten von Juli und August 2019 hatten nur 17,5 % der Domains eine IPv4-Adresse für sich allein.
- Eine Studie von 2019 fand 47 gesperrte Cloudflare-Adressen, die sich mindestens 85 Websites teilten. Eine Studie von 2015 fand dagegen keinen CDN-Edge-Server, der per IP gesperrt war.
- Eine Studie von 2024 mit Tests aus Peking und Shanghai vermutet hinter 718 Domains eine Sperre auf IP-Ebene, nennt aber keine Quote.
- Die im Juli 2026 aktualisierte Hilfeseite von DreamHost warnt, dass eine neue Unique IP bereits gesperrt sein kann.
Ihre Inhalte sind harmlos, und trotzdem öffnet sich Ihre Website in China nicht. Als Erstes fällt der Verdacht auf das Shared Hosting und die Shared IP, also die Adresse, die Sie sich mit anderen Kunden teilen. Die Hilfeseiten großer US-Hoster nennen sie tatsächlich als mögliche Ursache.
Die Belege dafür sind echt, aber meist alt und weniger eindeutig, als diese Seiten vermuten lassen. Die fünf Hoster-Seiten aus dem deutschsprachigen Umfeld, die wir gelesen haben, erwähnen China gar nicht.2324252627 Das ist eine kleine Auswahl, keine Marktübersicht. Fragen Sie Ihren Hoster also direkt.
Dieser Leitfaden gehört zu unserem Überblick, wie Sie Ihre Website nach China bringen. Er behandelt eine einzige Frage: Was können Ihnen Ihre Nachbarn auf derselben IP antun?
Kann eine geteilte IP Ihre Website wirklich blockieren?
Ja. Eine Sperre auf eine IP-Adresse trifft jede Website darauf, ganz gleich, was sie veröffentlicht. Bluehost und DreamHost sagen das auch ihren Kunden.56
Der Gedanke ist alt. Forscher aus Harvard fanden 308 gesperrte Websites auf dem Parking-Server eines einzigen Registrars.10 Ben Edelman schloss 2003, dass Filtern nach IP-Adresse „is bound to lead to overblocking“, also zwangsläufig zu viel sperrt.9
Auf Deutsch begegnet Ihnen dafür auch der Begriff Network Blackholing. Experte.de beschreibt es so: Gilt eine Seite als unerwünscht, „blockiert der Router alle Datenpakete zur IP-Adresse ihres Servers“.28 Was das für andere Websites auf diesem Server bedeutet, steht dort nicht.
Die beste Messung, die wir gefunden haben, stammt von Chai et al. Sie testeten die Alexa-Liste der Top 1 Million vom April 2019, mit einem Server in China und einem in den USA.1
| Was die Website blockierte | Websites | Anteil an 47.069 zensierten Websites |
|---|---|---|
| IP, allein oder mit anderen Methoden | 39.787 | 84,5 % |
| IP und nichts anderes | 22.859 | 48,6 % |
| IP, DNS und SNI zusammen | 16.666 | 35,4 % |
| SNI und nichts anderes | 70 | 0,1 % |
- IP, allein oder mit anderen Methoden84,5 %
- IP und nichts anderes48,6 %
- IP, DNS und SNI zusammen35,4 %
- SNI und nichts anderes0,1 %
Die Anteile haben wir selbst aus Abbildung 4 der Studie berechnet.1 SNI ist der Website-Name, den Ihr Browser beim Aufbau einer sicheren Verbindung sendet.
Wie wahrscheinlich ist das heute?
Das kann niemand sagen. Wir haben keine Studie nach 2019 gefunden, die zählt, wie viele Websites per IP gesperrt sind. Jede Prozentzahl für heute ist also bloße Vermutung. Auch die vorhandenen Studien sind sich nicht einig.
| Studie | Ergebnis | Grenze |
|---|---|---|
| CacheBrowser, 2015 | Kein CDN-Edge-Server per IP gefiltert, DNS-Eingriffe überwiegen 3 | Nur CDNs |
| Chai et al., 2019 | 47 gesperrte Cloudflare-Adressen, geteilt von mindestens 85 Websites 1 | Wenige Adressen, ein Messpunkt |
| Hoang et al., 2020 | Fast 90 % der Adressen sensibler Websites hosten nur eine sensible Domain, daher „little to no collateral damage“, also kaum oder keine Kollateralschäden 2 | Aus einer globalen Liste modelliert, nicht in China getestet |
| GFWeb, 2024 | Übermäßige Sperren „largely mitigated“, also weitgehend eingedämmt 4 | Betrifft Namensregeln, nicht IP-Sperren |
| Tang et al., 2024 | 718 Domains wegen TCP/IP-Anomalien unter Sperrverdacht, Hosting-IPs als vermutete Ursache 22 | Nur Verdacht, auf einer per Suche erstellten Testliste, daher keine Quote |
GFWeb wird leicht falsch verstanden. Die Studie beschreibt, wie Filter auf Namen genauer werden, und nennt keine Zahl zu IP-Sperren.4 Sie zeigt nicht, dass IP-Sperren nachgelassen haben.
Tang et al. ist der neueste Beleg, den wir gefunden haben. Die Autoren testeten zwischen November 2023 und März 2024 aus Peking und Shanghai.22 Die meisten Domains mit TCP/IP-Anomalien standen nicht auf den Namenslisten der Firewall. Die Autoren vermuten deshalb gesperrte Hosting-IPs.22 Die Praxis wirkt also aktuell, auch wenn niemand ihren Umfang gemessen hat.
Leiten Sie aus der Zählung von 2019 nicht Ihr eigenes Risiko ab. Die 22.859 Websites, die allein per IP gesperrt waren, sind nach unserer Rechnung etwa 2,3 % der Liste,1 und eine Liste der Top-Websites ist keine Stichprobe kleiner Unternehmensseiten.
Betroffen sein können trotzdem viele, denn geteilte Adressen sind der Normalfall. In Hoangs Daten von 2019 hatten nur 17,5 % der Domains eine IPv4-Adresse für sich allein, und über 60 % der Websites teilten sich die Adresse mit mindestens zehn anderen.2
Verdict
Behandeln Sie das als reales Risiko unbekannter Größe. Ein Test lohnt sich, wenn China für Sie wichtig ist. Einen Hoster-Wechsel begründet das allein aber nicht.
IP-Sperre oder Namenssperre: So unterscheiden Sie beide
Entscheidend ist, wo die Verbindung abbricht. Eine IP-Sperre stoppt sie, bevor der Name Ihrer Website eine Rolle spielt. Ein Namensfilter lässt sie beginnen und kappt sie dann.
Chai et al. werteten eine Adresse als gefiltert, wenn die Ports 80 und 443 aus China nicht als offen erschienen, aus den USA aber schon.1
GFWeb beschreibt den anderen Fall: Der Filter erkennt eine Domain im Host- oder SNI-Feld und schleust Reset-Pakete ein.4
| Was Sie aus China sehen | Wahrscheinliche Ursache | Hilft eine neue IP? |
|---|---|---|
| TCP scheitert auf 443 und 80, klappt außerhalb Chinas | IP-Sperre oder Ihre eigene Firewall | Möglicherweise |
| TCP verbindet, dann Reset bei TLS oder HTTP | Filter auf Ihren Namen 4 | Nein |
| DNS liefert eine fremde Adresse | DNS-Manipulation 4 | Nein |
| Scheitert an einem Knoten oder in einer Provinz | Lokale Störung 414 | Erst weiter testen |
| Scheitert überall, auch außerhalb Chinas | Ihr Server 13 | Nein |
Lokale Ausfälle gibt es wirklich. Forscher dokumentierten in Henan eine Firewall mit einer kumulierten Liste von rund 4,2 Millionen Domains, mehr als fünfmal so viele wie die nationale, gemessen über einen Provider vor Ort.14
Die umfassendere Diagnose finden Sie in unserem Leitfaden, ob Ihre Website in China blockiert oder nur langsam ist.
So prüfen Sie Ihre eigene IP
Gehen Sie diese Schritte durch, bevor Sie für etwas zahlen. Manche Tools begrenzen die Nutzung ohne Anmeldung. Planen Sie Ihre Tests also ein.17
- Ermitteln Sie Ihre IP. Machen Sie eine DNS-Abfrage für Ihre Domain. Gehört die Adresse zu einem CDN, wechseln Sie zu unserem CDN-Leitfaden, denn diese Schritte setzen Ihren eigenen Hoster voraus.
- Führen Sie aus China ein TCPing auf die Ports 443 und 80 aus. BOCE bietet TCPing mit Knoten nach Netzbetreiber. Decken Sie also China Telecom, China Unicom und China Mobile ab.17 ITDog bietet einen ähnlichen Test.12
- Vergleichen Sie mit einer Kontrolle außerhalb Chinas, etwa aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Scheitern beide Seiten, deutet das auf Ihren Server hin.13
- Lassen Sie Abstand zwischen den Tests. Störungen können nach einem Auslöser anhalten: Chai et al. sahen 60 Sekunden, frühere Arbeiten berichteten von 90. In diesem Zeitfenster können gefälschte Antworten ein Ergebnis verzerren.1
- Listen Sie Ihre Nachbarn auf. Eine Reverse-IP-Abfrage zeigt Domains auf einer Adresse.16 Rechnen Sie mit einer unvollständigen Liste, denn diese Tools liefern nur eine Teilmenge.11
- Testen Sie zwei oder drei Nachbarn. Lassen sie sich aus China öffnen, ist Ihre Adresse wahrscheinlich in Ordnung.
- Richten Sie eine ungenutzte, neutrale Domain auf dieselbe IP. Scheitert auch sie, liegt der Verdacht bei der Adresse. Klappt sie, liegt er bei Ihrem Namen.
- Prüfen Sie Ihre eigene Firewall. Ein Sicherheits-Plugin oder eine Hoster-Regel, die Zugriffe aus China oder aus allen Ländern außerhalb Ihrer Region abweist, sähe genauso aus wie eine IP-Sperre.
Unser Leitfaden, ob Ihre Website in China erreichbar ist, behandelt die URL-Tools und erklärt, warum ein VPN das Ergebnis verfälscht.
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Hilft eine dedizierte IP?
Nur wenn die Adresse das Problem ist. Hoster verkaufen sie als Lösung, die Belege dafür sind aber dünn.
Die dedizierte IP heißt je nach Hoster auch Dedicated IP oder eigene IP-Adresse. Auf den Hoster-Seiten, die wir für den deutschsprachigen Raum gelesen haben, geht es dabei nicht um China. Infomaniak nennt zum Beispiel ein geringeres Risiko für den Ruf der Adresse,27 HostPress sieht sicherheitstechnisch keinen Unterschied zwischen beiden Varianten.23
Der Bluehost-Blog schreibt, eine dedizierte IP „can significantly improve“ den Zugang, könne ihn also deutlich verbessern, und nennt dafür keine Daten.7 DreamHost ist vorsichtiger: Eine eigene IP „may provide a workaround“, biete also womöglich einen Ausweg, und die Adressen „may already be blocked“, seien womöglich schon gesperrt.6
Die einzige Erfolgsgeschichte, die wir gefunden haben, stammt von 2008. Die Website von Jonathan Nicols Kunden war innerhalb einer Stunde nach dem Kauf einer statischen IP erreichbar. Dass das die Ursache war, ist allerdings nur seine Vermutung.8
Die Daten von Chai et al. zeigen die Grenze. Die 22.859 allein per IP gesperrten Websites sind die Gruppe, die eine neue Adresse befreien könnte. Die übrigen 24.210 zensierten Websites stießen auch oder nur auf DNS- oder SNI-Sperren.1
Auch eine neue Adresse ist keine sichere Lösung. Ein Teilnehmer auf Discourse Meta meinte, eine Sperre könne einen ganzen Adressbereich erfassen. Bestätigt hat das niemand.18
Wenn Ihre Tests auf die Adresse zeigen, gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
- Verfügbarkeit klären. Laut Hilfeseite bietet Bluehost auf seinen Konten derzeit keine dedizierte IP an.5 Auch sonst fallen die Antworten verschieden aus: HostPress bot sie 2020 wegen der IPv4-Knappheit nicht mehr als Add-on an,23 bei DM Solutions war sie 2015 kostenpflichtig,25 und STRATO schreibt, Kunden im Shared Webhosting erhielten mindestens eine eigene IP-Adresse.26 Lassen Sie sich von Ihrem eigenen Hoster bestätigen, was für Ihr Paket gilt.
- Zuerst testen. Legen Sie die neutrale Domain auf die neue Adresse und wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4, bevor Sie Ihre Hauptseite umziehen.
- Den Wechsel planen. Laut DreamHost dauert es 4 bis 72 Stunden, bis eine neue Adresse Verbindungen annimmt, die alte antwortet noch etwa 5 Tage.6
- Danach erneut testen. Wiederholen Sie die Prüfungen aus mehreren Netzen und ein paar Tage später noch einmal.
Ist Ihre Domain selbst gefiltert, versuchen Sie nicht, das technisch zu umgehen. Lesen Sie, warum Websites in China gesperrt werden, und klären Sie rechtliche Fragen mit einem Berater vor Ort.
Welche Hosting-Modelle tragen das Risiko?
Alle tragen ein gewisses Risiko, sie unterscheiden sich aber darin, wie viel Sie sehen. Die Vergangenheit Ihrer Adresse wiegt so schwer wie ihre Gegenwart.
| Modell | Wer Ihre IP teilt | Können Sie das sehen? | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|---|
| Shared Hosting | Andere Kunden | Teilweise, per Reverse-Abfrage 11 | Sperre eines Nachbarn |
| Dedizierte IP auf Shared Hosting | Niemand | Ja | Kann bereits gesperrt sein 6 |
| VPS oder dedizierter Server | Meist niemand | Ja | Unbekannte Vorgeschichte der Adresse |
| Globales CDN | Oft viele fremde Websites | Nein, Abfragen sind unvollständig 11 | Siehe unseren CDN-Leitfaden |
| CDN oder Hosting auf dem Festland | Hängt vom Anbieter ab | Beim Anbieter nachfragen | Braucht ein ICP, wie auch Cloudflares China Network 20 |
Vom Shared Hosting unterscheidet sich ein CDN vor allem in der Größenordnung. Manche Adressen großer Anbieter bedienen Hunderttausende bis Millionen Websites.2
Wir haben keine Quelle gefunden, die zeigt, dass kostenlose CDN-Tarife stärker gefährdet sind als bezahlte.
Zu den Filtern selbst lesen Sie, was die Great Firewall für Ihre Website bedeutet.
Fazit
Eine geteilte IP kann Ihre Website blockieren, und die Forschung legt nahe, dass das in großem Umfang geschehen ist. Eine Studie von 2024 spricht dafür, dass IP-Sperren weiter vorkommen. Wie oft sie unbeteiligte Websites treffen, ist unbekannt, denn die letzte Zählung, die wir gefunden haben, stammt von 2019.
Testen Sie also, bevor Sie kaufen. Eine dedizierte IP löst ein Adressproblem, bei einem Namensproblem bewirkt sie nichts.
So kann Index in China helfen
Eine Sperre aufheben oder die Vorgeschichte Ihrer IP ändern können wir nicht, und wir sagen Ihnen, wenn Ihr Fall einen Berater vor Ort braucht.
Unsere Arbeit ist die nächste Ebene: Wir lokalisieren Ihre Website ins vereinfachte Chinesisch, jede Seite wird von einem Menschen geprüft, und dann indexieren wir sie in chinesischen Suchmaschinen. Vereinbaren Sie ein 30-minütiges Gespräch.
30-Minuten-Gespräch buchenHäufige Fragen
Kann mein Hoster eine gesperrte IP freischalten lassen?
Einen dokumentierten Weg haben wir nicht gefunden. Der Hosting-Anbieter Simcentric rät, den Provider die zuständigen Stellen kontaktieren zu lassen, belegt aber nicht, dass das funktioniert.19 Ein Teilnehmer auf Discourse Meta schreibt, eine gesperrte Adresse lasse sich nicht leicht bereinigen.18 Fragen Sie Ihren Hoster trotzdem, aber verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Sperre aufgehoben wird.
Wie lange dauert eine IP-Sperre?
Veröffentlichte Angaben zur Dauer von IP-Sperren bei gewöhnlichen Websites haben wir nicht gefunden. Kurze Störungen kommen vor. Am 20. August 2025 hielt GFW Report für etwa 74 Minuten eingeschleuste Resets auf TCP-Port 443 fest, ohne belegte Ursache.15 Deshalb sollten Sie über mehrere Tage erneut testen, bevor Sie Schlüsse ziehen oder für eine Änderung zahlen.
Würde mir jemand mitteilen, dass meine IP gesperrt ist?
Wir haben keine Quelle gefunden, die eine Mitteilung von Behörden oder Hostern beschreibt. Im Fall von Jonathan Nicol aus dem Jahr 2008 bemerkten die Vertreter des Kunden in Shanghai und Peking das Problem selbst.8 Wenn China für Sie wichtig ist, testen Sie Ihre wichtigsten Seiten regelmäßig. Das Thema Mitteilung und Beschwerde behandelt allgemein unser Leitfaden, warum Websites in China gesperrt werden.
Schadet eine geteilte IP meinem Ranking bei Baidu?
Eine Aussage von Baidu zu geteilten IP-Adressen haben wir nicht gefunden, begegnen Sie eindeutigen Aussagen dazu also mit Vorsicht. Klarer ist die Frage des Zugangs. Ist Ihre Adresse gesperrt, können Besucher auf dem Festland Ihre Website nicht öffnen, egal wo sie in den Ergebnissen steht. Klären Sie zuerst die Erreichbarkeit, dann Indexierung und Rankings.
Ist Hosting in Hongkong davor sicherer?
Nicht automatisch. China Briefing warnt, dass eine außerhalb des Festlands gehostete Website langsam laden und zeitweise gesperrt sein kann.21 Daten, die geteilte Adressen in Hongkong mit anderen Standorten vergleichen, haben wir nicht gefunden. Es kommt auf Ihre Adresse und ihre Nachbarn an. Stellen Sie einem Hoster in Hongkong also dieselben Fragen wie jedem anderen.
Sollte ich das Shared Hosting vorsorglich verlassen?
Allein aufgrund dieser Belege nicht. Ist China für Sie ein Testmarkt und fallen Ihre Prüfungen sauber aus, kann das Shared Hosting vorerst bleiben. Hängt Umsatz an China, beseitigt eine dedizierte Adresse eine Unbekannte in Ihrem Setup, sofern Sie sie vorher aus chinesischen Netzen testen.
Quellen
- Chai et al.: On the Importance of Encrypted-SNI (ESNI) to Censorship Circumvention, FOCI 2019 (Studie, Englisch)
- Hoang et al.: The Web is Still Small After More Than a Decade, ACM CCR (Studie, Englisch)
- Holowczak und Houmansadr: CacheBrowser, ACM CCS 2015 (Studie, Englisch)
- Hoang et al.: GFWeb, USENIX Security 2024 (Studie, Englisch)
- Bluehost: What to do if your website is blocked in China? (Hilfeseite, Englisch)
- DreamHost: China Firewall overview (Hilfeseite, Englisch)
- Bluehost-Blog: Is this site blocked in China? (Englisch)
- Jonathan Nicol: My run-in with the Great Firewall of China (Blog, Englisch)
- Ben Edelman: Web sites sharing IP addresses, Berkman Center (Englisch)
- Berkman Center: Empirical analysis of Internet filtering in China, technischer Anhang (Englisch)
- DomainTools: Reverse IP API, Dokumentation (Englisch)
- Juejin: Anleitung zu ITDog-Netzwerktests (Chinesisch)
- Tencent Cloud Developer Community: Wie man erkennt, ob eine IP oder ein Port gesperrt ist (Chinesisch)
- Wu et al.: A Wall Behind A Wall, IEEE S&P 2025 (Studie, Englisch)
- GFW Report: Unconditional port 443 resets of August 20, 2025 (Englisch)
- ViewDNS: Reverse IP Lookup (Tool, Englisch)
- BOCE: Netzwerk-Testtools (Chinesisch)
- Discourse Meta: Our Discourse is blocked by the Great Firewall of China (Forum, Englisch)
- Simcentric: Server IP blocking detection and solutions (Anbieterartikel, Englisch)
- Cloudflare: Get started with China Network (Dokumentation, Englisch)
- China Briefing: Do I need a license to operate online in China? (Englisch)
- Tang et al.: Automatic Generation of Web Censorship Probe Lists, PoPETs 2024(4) (Studie, Englisch)
- HostPress: Dedizierte IP Adresse vs. Shared IP (Hilfeseite)
- power-netz: Unterschied zwischen Shared IP und Dedicated IP (FAQ)
- DM Solutions: Kann ich für meine Domain(s) eine eigene IP-Adresse bekommen? (FAQ)
- STRATO: IP-Adresse für meinen Server (Produktseite)
- Infomaniak: Troubleshooting IP address issues (Hilfeseite, Englisch)
- Experte.de: The Great Firewall of China (Ratgeber)